Sonntag, 27. Juni 2010

Game over?

Code Delphi. Hier anfangen.
Ich mag clevere Filme. Ich mag mitreißende Videospiele. Aber ich glaube, kluge und durchdachte Kombinationen aus beidem liebe ich. Weil sie so selten sind...

Pixels von Patrick Jean ist so ein Werk.

Keine weiteren Worte. Nur Staunen. Und noch mal anschauen...
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Donnerstag, 24. Juni 2010

Freut Euch!!

Code Delphi. Hier anfangen.
Als "periodischer" Fußball-Fan habe ich mir gestern Abend das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana beim Public Viewing angeschaut. Eigentlich liegt mir als Zuschauer Handball mehr, weil es schneller und spannender ist. Aber ich räume freimütig ein, dass ich seit dem WM-Sieg 1990, mit dem ich viele schöne Erinnerungen verbinde, im Zwei-Jahres-Takt vom Fieber meiner Mitmenschen angesteckt werde.

Und ich lass mir gern infizieren.

Denn schon vor dem "Sommermärchen 2006" ist mir ein fröhliches Deutschland allemal lieber als das dauerpessimistische und ewig herumkritteln. Anstatt sich an dem zu erfreuen, was man hat, leidet man geradezu mit hoher Kunst an dem, was fehlt.

Was keinesfalls als Aufruf an´s Sich-damit-abfinden verstanden sein soll. Ich bin immer für durchdachte Problemlösungen zu haben. Und bin kritisch genug, um sie bei der aktuellen Politik der "Tigerenten" zu vermissen. Aber ich lasse mir davon nur sehr selten meine Laune eintrüben. Das schaffen nicht mal Regenwolken.

Und angesichts des schmächlichen Ausscheidens des Weltmeisters und des Vize-Weltmeisters kann ich der Fußballnation D -trotz der eher durchschnittlichen Leistung unseres Teams gestern - nur zu rufen: Freut Euch!



Der graue Alltag holt uns schnell genug wieder ein.
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Dienstag, 1. Juni 2010

Nur für's Protokoll II

Code Delphi. Hier anfangen.
So richtig gut läuft es für die "Tigerenten"- Koalition in Berlin gerade nicht. Neben ständigem internen Gezanke über grundsätzliche Fragen beim Sparen, Steuern und Krisenbewältigen verdirbt auch so manche Personalie den Beteiligten die Lust am Regieren. Der überraschende Abgang von Roland Koch, dem "brutalstmöglichen Aufklärer", mag irgendwie noch zu verschmerzen sein. Auch wenn es ein bißchen befremdlich wirkt, daß ein Politprofi, der sich vor etwa einem Jahr zurück an die Macht gerungen hat, nun mir nichts dir nichts verkündet, "Politik sei nicht sein Leben". Auch das ungewisse Schicksal von Jürgen Rüttgers und die damit verbundenen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat erleichtern die Arbeit nicht gerade.

Und gestern hat der Bundespräsident Horst Köhler ebenfalls überraschend hingeworfen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik tritt damit das Staatsoberhaupt vor Auflauf seiner Amtszeit ab. Bemerkenswert genug. Ärgerlich vor allem für die beiden obersten Tigerenten, welche Herrn Köhler immerhin erstmal zum Kandidaten und dann zweimal zum Präsidenten gemacht haben. Noch ärgerlicher, weil die Gründe für den Rückzug bestenfalls wenig verständlich und im schlimmsten Fall mimosenhaft wirken.

Da muß schnell Ersatz gefunden werden. Zum Glück setzt das Grundgesetz eine kurze Frist von 30 Tagen. So bleibt eine lange Nachfolgerdebatte dem Wahlvolk wenigstens erspart. Zumal es ja gar nicht mitwählen darf. Denn das macht die Bundesversammlung. Die macht sonst nichts, weshalb sich außerhalb des Anlasses auch kaum jemand dran erinnert, wozu es sie überhaupt gibt. Sei's drum. Denn viel spannender ist doch die Frage, wen diese Versammlung denn als Nachfolger(in) wählen könnte.

Da fällt dem geeigneten Zuschauer doch im Post-ESC-Freudentaumel gleich die kecke Lena Meyer-Landrut ein. Die hat schließlich bewiesen, daß sie Europa begeistern kann. So jemand würde doch auch eine gute Figur...
Moment... wählbar ist nur, wer das 40. Lebensjahr vollendet hat? Schade, liebe Lena. Das wird nichts.

Und wie sieht es mit ihrem Ziehvater Stefan Raab aus? Alt genug wäre er. Und schließlich hat er Deutschland schon aus einer Krise geführt. Und daß er einzustecken vermag, hat er ebenfalls mehrfach unter Beweis gestellt. Den Raab zu schlagen, das ist nicht leicht. Aber es ist leider auch hinreichend unwahrscheinlich, daß die ProSiebenSat1Media AG auf ihr Zugpferd wird verzichten können. Wahrscheinlich verdient Herr Raab auch mehr im Fernsehen als im Schloß Bellevue. Hmm.

Problematisch.

Zum Glück fiel mir heute morgen beim Zähneputzen (immer wieder eine gute Gelegenheit für kreatives Denken) ein geeigneter Kandidat ein, der verhindern könnte, daß das Amt des Bundespräsidenten zur Restrampe für gescheiterte Politiker wie Edmund Stoiber (und damit noch mehr - der Herr bewahre! - beschädigt) wird. Eine Person mit Erfahrung auf internationalem Pakett der royalen Hochprominenz, mit investigativem Interesse an der Wahrheit und politischen (und alkoholischen) Zusammenhängen sowie der Fähigkeit, seine Mitmenschen für das Unbekannte auf dem (Pilger-)Weg zu begeistern.

Keine Ahnung, wen ich meinen könnte?

Klickste hier. Weisste Bescheid, Schätzelein.
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