Sonntag, 11. Dezember 2011

Möge die Macht mit Euch sein!

Code Delphi. Hier anfangen.
Als Freund von Online-Rollenspielen fiebere ich seit einigen Tagen dem Start von BioWares erstem MMO entgegen: Star Wars: The Old Republic (oder auch SWTOR). Zwar erscheint das Spiel offiziell erst am 20.12.11, aber ich habe es - wie zahlreiche andere - vorbestellt. Und damit einen vorzeitigen Zugang zum Spiel. Mal sehen, wann der für mich freigeschaltet wird.

In der Zwischenzeit habe ich mich schon mal mit den acht auf jeder Seite spielbaren Charakterklassen vertraut gemacht. In SWTOR stehen sich dabei die namensgebene Republic und das Sith-Imperium als erbitterte Feinde gegenüber. Ich bevorzuge eindeutig die helle Seite der Macht und die Jungs und Mädels von der Republic und wollte daher wissen, mit welchem Charakter ich meine eigene Saga starten werde. Die Wahl fiel mir angesichts der vielversprechenden Auswahl nicht leicht. Schließlich versprechen Schmuggler, Soldaten und Jedi-Ritter nicht nur eine Menge Aktion, sondern auch eine eigene - hoffentlich mitreißende - Geschichte.

Aber dieses Video hat mich dann doch überzeugt, einen Jedi-Gelehrten zu spielen. Heilen und Telekinese sind nun ja... cool und genau meine Liga:



Gänsehaut und Star Wars - Feeling scheinen außerdem garantiert zu sein. Und die dargestellten Fähigkeiten sollen wohl genauso im Spiel umgesetzt werden.

Da bin ich wirklich auf den Start gespannt. Weihnachten ist auch dieses Jahr wieder vorverlegt.
Code Delphi. Hier aufhören.
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Donnerstag, 1. Dezember 2011

8 Bit Heart

Code Delphi. Hier anfangen.
Genauso wie ich mich für ungewöhnliche, abseitige Filme und TV-Serien interessiere, liegt mein Musik-Geschack meistens abseits dessen, was gerade in den Charts angesagt ist. Auch wenn mich das eine oder andere Lied anspricht, bringe ich doch dem Mainstrema im Allgemeinen wenig Interesse entgegen, insbesondere dem zur Zeit Mode gewordenen "Club-RnB-Rap-HipHop-Kram", der hauptsächlich davon handelt, wie irgendwelche Wanna-bes in.. nun ja Clubs auf dicke Hose machen. Das ist ungefähr so spannend, als ob ich über meinen Job im Büro singen würde oder über meine morgentliche Zahnpflege.

Dann doch lieber Lieder über Liebe. Das Thema wird nie alt.

Insbesondere dann nicht, wenn die Suche nach Liebe nicht bloß als kurzer Ausschnitt aus dem Leben eines Menschen besungen wird, sondern als der Prozess, der es nun einmal ist, den (oder die) Richtige zu finden, den/ die man in seine Seele einläßt. Und so richtig spannend wird es, wenn sich die Musik dank Videospiel-Effekten ganz anders anhört als das, was täglich aus dem Radio dringt. Nämlich gleichzeitig retro und zukunftsweisend.

Simon Curtis versteht es dabei nicht nur aus verschiedenen Elemente (8-Bit-Soundbits und Chor-Modulen!) eingängige und ungewöhnliche Musik zu basteln, sondern auch nebenbei viel Wahres über das Gefühlschaos in Wort und Ton und mit dem Humor eines echten Nerds umzusetzen, das durch Liebe nun einmal verursacht wird - und ganz am Ende des bemerkenswerten Debüt-Albums 8-Bit-Heart auch noch eine kleine, aber feine Lebensweisheit zu präsentieren, die der Hörer im oben genannten Musik-Genre vergeblich suchen wird.

Hör- und Textprobe gefällig?
"I can't count all the times that I,
I had to say I'm sorry
for wanting something with a few more bits
than my Atari..."



Code Delphi. Hier aufhören.
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