Code Delphi. Hier anfangen.
Bei der Durchsicht meiner Videosammlung, die ich - wie Hunderte andere wahrscheinlich auch - inzwischen nahezu aufgelöst habe, um die Filme und Serien, die mich auch Jahre nach ihrer Ausstrahlung noch bewegen, nach und nach auf DVD oder vielleicht sogar auf Blue-Ray zu erwerben, erregte eine skurrile Animationsserie aus der Mitte der 90er Jahre meine Aufmerksamkeit.
The MAXX.
Die dreizehn Teile umfassende Serie lief seiner Zeit auf MTV im Rahmen des Formats "Oddities". Sie basiert auf der gleichnamigen Comic-Serie, in die Geschichte von Julie Winters erzählt wird, die als freischaffende Sozialarbeiterin dem obdachlosen Maxx zu helfen versucht. Dieser surchstreift in einem lila Kostüm mit Maske die Straße der Stadt und wechslet ständig aus der realen Welt in eine phantastische Welt namens "The Outback", eine fantastische Version Australiens, in welcher er seine Dschungelkönigin beschützt. Und genau in Julie glaubt Maxx seine Angebetete wiederzuerkennen, der in der realen Welt Gefahr von dem geheimnisvollen Mr. Gone droht, einem Mörder und Vergewaltiger, der seinerseits eine höchst eigentümliche Beziehung zu Julie, dem "Outback" und seinen Bewohnern hat.
Die kurze Zusammenfassung deutet schon an, daß die Serie nicht nur düster, sondern auch ziemlich schräg ist. Denn Maxx´ Wechsel zwischen den Welten führt diesen in meist peinliche, aber nie alberne Situationen. Aber auch ansonsten arbeitet die Serie viel mit Andeutungen und der Erkundung des Unterbewußtseins seiner Protagonisten. Dazu paßt der eigenwillige Stil der Serie, der zwischen klassischer Animationen, einfachen Comic-Sequenzen und der Kombination aus (verfremdetem) Realfilm und Zeichentrick wechselt, um so stets die eigenartige Realitätswahrnehmung seiner Figuren und die Eigenartigkeit der Realität an sich zu unterstreichen.
Gerade diese Eigentümlichkeiten machen die Serie für mich auch heute noch sehenswert. Es dürfte aber wenig überraschend sein, daß es die Serie hierzulande nicht auf DVD gibt, wohl aber als USA-Import. Erfreulicherweise hat jedoch dieses Mal MTV den richtigen Riecher bewiesen und die Serie bereits 2009 komplett auf ihrer Homepage eingestellt, auf der sie - leider keine Selbstverständlichkeit - auch von Deutschland aus betrachtet werden kann.
Und so bleibt dieses kleine Schmuckstück über das Ableben von MTV in Deutschland hinaus erhalten. Also auf ins "Outback".
Code Delphi. Hier aufhören.
Bei der Durchsicht meiner Videosammlung, die ich - wie Hunderte andere wahrscheinlich auch - inzwischen nahezu aufgelöst habe, um die Filme und Serien, die mich auch Jahre nach ihrer Ausstrahlung noch bewegen, nach und nach auf DVD oder vielleicht sogar auf Blue-Ray zu erwerben, erregte eine skurrile Animationsserie aus der Mitte der 90er Jahre meine Aufmerksamkeit.
The MAXX.
Die dreizehn Teile umfassende Serie lief seiner Zeit auf MTV im Rahmen des Formats "Oddities". Sie basiert auf der gleichnamigen Comic-Serie, in die Geschichte von Julie Winters erzählt wird, die als freischaffende Sozialarbeiterin dem obdachlosen Maxx zu helfen versucht. Dieser surchstreift in einem lila Kostüm mit Maske die Straße der Stadt und wechslet ständig aus der realen Welt in eine phantastische Welt namens "The Outback", eine fantastische Version Australiens, in welcher er seine Dschungelkönigin beschützt. Und genau in Julie glaubt Maxx seine Angebetete wiederzuerkennen, der in der realen Welt Gefahr von dem geheimnisvollen Mr. Gone droht, einem Mörder und Vergewaltiger, der seinerseits eine höchst eigentümliche Beziehung zu Julie, dem "Outback" und seinen Bewohnern hat.
Die kurze Zusammenfassung deutet schon an, daß die Serie nicht nur düster, sondern auch ziemlich schräg ist. Denn Maxx´ Wechsel zwischen den Welten führt diesen in meist peinliche, aber nie alberne Situationen. Aber auch ansonsten arbeitet die Serie viel mit Andeutungen und der Erkundung des Unterbewußtseins seiner Protagonisten. Dazu paßt der eigenwillige Stil der Serie, der zwischen klassischer Animationen, einfachen Comic-Sequenzen und der Kombination aus (verfremdetem) Realfilm und Zeichentrick wechselt, um so stets die eigenartige Realitätswahrnehmung seiner Figuren und die Eigenartigkeit der Realität an sich zu unterstreichen.
Gerade diese Eigentümlichkeiten machen die Serie für mich auch heute noch sehenswert. Es dürfte aber wenig überraschend sein, daß es die Serie hierzulande nicht auf DVD gibt, wohl aber als USA-Import. Erfreulicherweise hat jedoch dieses Mal MTV den richtigen Riecher bewiesen und die Serie bereits 2009 komplett auf ihrer Homepage eingestellt, auf der sie - leider keine Selbstverständlichkeit - auch von Deutschland aus betrachtet werden kann.
Und so bleibt dieses kleine Schmuckstück über das Ableben von MTV in Deutschland hinaus erhalten. Also auf ins "Outback".
Code Delphi. Hier aufhören.
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